Archive for the ‘Ubuntu’ Tag

Umzug

In den letzten Tagen habe ich meinen Blog umgezogen.

Er ist jetzt unter http://zefanjas.de zu finden.

Der neue RSS-Feed ist: http://zefanjas.de/?feed=rss2.Passt also eure Feedreader und Bookmarks an 😉

Weiterhin stecke ich z.Z. in meinen Examensprüfungen und werde deshalb in den nächsten Wochen nicht mehr so oft schreiben können. Man muss halt Prioritäten setzen…

Wieder ein Grund mehr…

Gestern habe ich mein altes Motherboard gegen ein Neues ausgetauscht und gleichzeitig noch die Grafikkarte gewechselt. Danach wieder alle Platten ran gestöpselt und den Rechner hochgefahren – und ich konnte sofort da weiter machen, wo ich aufgehört hatte – ohne lästige Treiberinstallationen bzw. Neuaktivierungen  o.ä. durchführen zu müssen. Wieder ein Grund mehr, warum ich Linux schätze.

Jaunty notify-osd in Intrepid

Ubuntu Jaunty wird ja eine neue Notification-Anzeige enthalten, die – wie ich finde – wesentlich schicker aussieht. Alex Rybicki schreibt in seinem Blog (dort gibt es auch ein Video), wie man dies auch unter Ubuntu Intrepid nutzen kann. Dazu sind nur ein paar Schritte notwendig, die ich hier mal auflisten will:

cd ~
sudo apt-get install bzr gnome-common automake
bzr branch lp:notify-osd
cd notify-osd
./autogen.sh
make

Nun kann kann man das Ganze mit

killall notification-daemon ;  /home/$USER/notify-osd/src/notify-osd

starten. Das wars es dann auch schon. Um die neue Notification-Anzeige dauerhaft nutzen zu können, muss man sich noch ein Startscript mit dem obigen Befehl anlegen und beim Anmelden mit starten lassen.

Möchte man die neue Anzeige testen, gibt es ein Testscript im notify-osd Ordner, welches man mit

/home/$USER/notify-osd/src/send-test-notification.sh

starten kann. (Dazu muss aber libnotify-bin installiert sein)

Die neue Notification-Anzeige

Die neue Notification-Anzeige

Leider scheint noch nicht alles zu gehen, so nutzt GNOME für die Änderung der Lautstärke immer noch die Standardanzeige. Weiterhin scheinen auch andere Dialoge noch nicht richtig angepasst zu sein. Evolution zeigt mir statt einer Notification ein kleines Fenster an, wenn ich eine neue Mail bekomme.

Naja, bis Ubuntu Jaunty ist es ja auch nicht mehr weit…

GIMP Plugin: Schereneffekt

In den letzten Tagen bin ich bei mericet.de auf ein weiteres GIMP Plugin gestoßen, nachdem ich letztens schon das „Web2.0“-Plugin vorgestellt hatte. Das Plugin, um das es heute geht, dient dazu, um z.B. Screenshots mit einem gezackten Rand zu versehen, d.h. mit einem Schereneffekt.

Das Plugin kann man sich hier herunterladen und speichert es am besten unter

~/gimp-2.6/scripts

Danach muss man noch unter Filter → Script Fu → Skripte ausfrischen das Plugin laden. Nun sollte man im Filter-Menü unter Mericet den Eintrag Crop Screenshot finden.

Wenn man das Plugin benutzt, hat man die Möglichkeit die Tiefe des Einschnittes zu bestimmen, an welchen Rändern er angewendet und ob noch einen Schlagschatten hinzugefügt werden soll. Dabei muss aber vorher die Ebene markiert sein, auf welche der Effekt angewendet werden soll (ist eigentlich klar).

Hier ein Beispiel, angewendet auf meinen Treo:

treocrop

Dateibrowser Applet

Schon länger habe ich nach dieser Möglichkeit gesucht und endlich gefunden: Ein Dateibrowser-Applet für das GNOME Panel. Finden kann man das Applet hier und trägt die entsprechenden Quellen in die /etc/apt/sources.list ein. Aber an Fremdquellen und so denken… 😉

Nun kann mit einem

sudo apt-get install file-browser-applet

das Apple installieren.

In den Einstellungen kann man noch festlegen, welche Orte man im Panel anzeigen lassen will. Ich finde es eine praktische Sache um schnell mal an Dateien zu kommen, ohne den Nautilus öffnen zu müssen.

Dateibrowser Applet

Screenshot des Projekts

Update: Das Applet findet man auch in den universe Quellen, jedoch in einer weniger aktuellen Version. Danke an dé.wé für den Hinweise.

Datei-Sortierung nach Datenrettung mit photorec

Nachdem ich letztens Daten mit photorec gerettet habe, hatte ich das Problem, dass die Dateien alle unsortiert in verschiedenen Ordnern lagen. Damit man die Daten wenigstens nach Dateitypen sortiert hat, habe ich ein kleines Script geschrieben, welches genau das macht, d.h. die Dateien nach Dateitypen sortiert und in einem entsprechenden Ordner speichert. Dem Script werden zwei Parameter übergeben, einmal für den Pfad zum BackUp-Ordner und einmal für den Dateityp.

sortierung -p Pfad zum Backup-Ordner -t Typ

Das Script kann man sich hier herunterladen. Vor der Benutzung natürlich noch ausführbar machen.

chmod +x sortierung

Dattenrettung mit photorec

In meinem letzen Beitrag zum Thema „Datenrettung“ habe ich über das Tool foremost berichtet. Aber es gibt weit mehr Tools als nur dieses, so z.B. gibt es noch scalpel, welches ähnlich wie foremost arbeitet. Ein weiteres Werkzeug, welches ich heute vorstellen will, nennt sich photorec. Es befindet sich im Paket testdisk. Zuerst muss man also mit

sudo apt-get install testdisk

das Paket installieren. Wie schon foremost kann auch photorec sowohl mit Image-Dateien als auch mit physikalischen Laufwerken umgehen. Wie man photorec benutzt ist am besten in dieser Schritt-für-Schritt Anleitung beschrieben. Die Dateien werden in dann in einen frei wählbaren Ordner extrahiert. Danach sind die Daten ziemlich durcheinander.

Wenn ich meine Erfahrungen zwischen foremost und photorec vergleiche, dann ist in meinem Anwendungsfall (Dattenrettung einer 500GB Platte) photorec auf jedenfall besser geeignet. Von den verlorenen Daten hat es wesentlich mehr Daten wiederhergestellt als foremost.

Die Zeitangabe stimmt nicht ganz...

Die Zeitangabe stimmt nicht ganz...

Der eigene Pastebin

Es gibt ja genug Pastebin-Anbieter im Netz, doch natürlich kann man auch seinen eigenen Pastebin aufsetzten. Der Pastebin-Dienst pastebin.com stellt hier ein PHP-Script zur Verfügung, mit welchem man seinen eigenen Pastebin betreiben kann. Das Skript muss entsprechend der eigenen Konfiguration noch angepasst werden. Das Skript kann die Daten entweder in Dateien oder in einer MySQL-Datenbank ablegen.

Quelle: http://seeseekey.net/blog/archives/321-Pastebin-zum-Selbermachen.html

Fernwartung mit NX (II) – Update

Nach einem Tipp in den Kommentaren zu meinem letzen Eintrag habe ich das Script entsprechend angepasst. Jetzt kann man einfach dem Script die benötigten Paramter übergeben und braucht es nicht mehr von Hand anzupassen.

Folgende Parameter müssen dem Script übergeben werden:

  • p – Port des fremden SSH Servers (also nicht der eigene), standardmäßig auf Port 22 gesetzt, optional
  • u – Benutzername
  • h – Host des SSH Servers

Zu finden ist das überarbeitete Script hier.

Zur Anregung habe ich das Script von hier genutzt.

Fernwartung mit NX

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal über den NX Server und die Möglichkeit des SSH Doppeltunnels berichtet. Da ich in letzter Zeit immer wieder mal bei Freunden Hilfestellung in Sachen Ubuntu gegeben habe, habe ich ein kleines Script geschrieben, welches überprüft, ob ein SSH- und ein NX-Server installiert sind und gleich eine Verbindung zu einem vorher konfigurierten Rechner aufbaut. Nun kann man sich einfach mit einer Konsole bzw. einem NX Client verbinden und den nötigen Support erteilen. Dies sieht dann z.B. so aus:

ssh -p 2022 benutzer@localhost

Natürlich kann man sich auch direkt auf den SSH Server des „Hilfesuchenden“ verbinden, doch mit Hilfe eines SSH Doppeltunnels braucht er/sie sich nicht um irgendwelche Porteinstellungen am Router kümmern. Weiterhin kann man damit auch abgeschottete Rechner erreichen,  die die Außenwelt nur über Port 80 oder 443 erreichen (in diesem Fall sollte man den eigenen SSH Server z.B. auf Port 443 laufen lassen).

Hier das Script:

#!/bin/bash
#SSH installiert?
echo "Überprüfe, ob SSH Server installiert ist..."
tester=`dpkg -l | grep openssh-server`
if [[ "$tester" =~ "openssh-server" ]]
then
  echo "SSH Server ist installiert."
else
  echo "SSH Server wird installiert. Wird installiert..."
  sudo apt-get install openssh-server
fi

#NX installiert?
echo "Überprüfe, ob NX Server installiert ist..."
tester=`dpkg -l | grep nxserver`
if [[ "$tester" =~ "nxserver" ]]
then
  echo "NX Server ist installiert."
else
  echo "NX Server wird installiert"
  wget http://64.34.161.181/download/3.3.0/Linux/nxclient_3.3.0-6_i386.deb
  wget http://64.34.161.181/download/3.3.0/Linux/nxnode_3.3.0-12_i386.deb
  wget http://64.34.161.181/download/3.3.0/Linux/FE/nxserver_3.3.0-15_i386.deb
  sudo dpkg -i nxclient_3.3.0-6_i386.deb
  sudo dpkg -i nxnode_3.3.0-12_i386.deb
  sudo dpkg -i nxserver_3.3.0-15_i386.deb
fi

#SSH Tunnel aufbauen
#Port, Benutzer und Rechner anpassen!
ssh -p 123 benutzer@deinRechner -R 2022:localhost:22

Und hier im pastebin.

Dies ist eines meiner ersten Scripte und ich freue mich über Verbesserungsvorschläge.