Dattenrettung mit photorec

In meinem letzen Beitrag zum Thema „Datenrettung“ habe ich über das Tool foremost berichtet. Aber es gibt weit mehr Tools als nur dieses, so z.B. gibt es noch scalpel, welches ähnlich wie foremost arbeitet. Ein weiteres Werkzeug, welches ich heute vorstellen will, nennt sich photorec. Es befindet sich im Paket testdisk. Zuerst muss man also mit

sudo apt-get install testdisk

das Paket installieren. Wie schon foremost kann auch photorec sowohl mit Image-Dateien als auch mit physikalischen Laufwerken umgehen. Wie man photorec benutzt ist am besten in dieser Schritt-für-Schritt Anleitung beschrieben. Die Dateien werden in dann in einen frei wählbaren Ordner extrahiert. Danach sind die Daten ziemlich durcheinander.

Wenn ich meine Erfahrungen zwischen foremost und photorec vergleiche, dann ist in meinem Anwendungsfall (Dattenrettung einer 500GB Platte) photorec auf jedenfall besser geeignet. Von den verlorenen Daten hat es wesentlich mehr Daten wiederhergestellt als foremost.

Die Zeitangabe stimmt nicht ganz...

Die Zeitangabe stimmt nicht ganz...

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Palm ist tot – es lebe Palm!

Seit ein paar Tagen ist es amtlich: PalmOS ist tot. Ed Colligan hat es bestätigt, dass es kein Gerät mehr mit PalmOS geben wird. Nur noch Geräte mit webOS bzw. Windows Mobile sollen auf den Markt kommen. Der Schritt ist nicht überrachend, denn das PalmOS ist in seiner Form wirklich Jahre zurück! Ich liebe zwar seine Schnelligkeit und einige andere Sachenmehr, aber es ist nun mal hinter der Zeit.

Weiterhin wird es möglich sein, nicht nur Apps aus dem App Catalog von Palm zu installieren, sondern auch so via USB oder direkt von Drittherstellern. Das ist schön 😉

Zum Release-Datum gibt es weiter viele Gerüchte. So ist Mitte März im Spiel, andere sagen, dass es zwischen dem zweiten und dritten Quartal kommen wird. Es heißt also weiter abwarten und hoffen, dass es möglichst bald released wird!

Abschied von Openmoko

Ich habe ja schon länger nicht von und über Openmoko geschrieben und das hatte auch seine Gründe. Zum einen gab es nicht sehr viel interessantes zu berichten (aus meiner Sicht) und zum anderen ist mein Interessse auch ein ganzes Stück gesunken. Vor eininger Zeit habe ich auch regelmäßig im deustchen Channel (#neo1973-germany) auf freenode mitgelesen, wo auch immer viel los war, aber jetzt irgendwie alles ziemlich ruhig geworden ist. Es sind zwar wieder neue Geräte in Planung und ich hoffe, dass das Projekt weiter Fortschritte macht, doch glaube ich das die Konkurenz hart ist.

Klar, es gibt kein vergleichbares Profukt, welches so Wert auf Offenheit legt. Aber immer mehr Firmen setzen auf Linux, siehe Android und webOS und einige andere. Natürlich sind die nicht so offen wie Openmoko mit ihrem Betriebsystem, was ich auch schade finde.

Was mir aber am meisten Sorgen macht ist das UI (UserInterface). Ich verfolge ab und zu die Screenshots auf http://scap.linuxtogo.org. Selbst der Laie sieht den riesigen Unterschied zum Palm Pre, G1 bzw. iPhone. Das liegt natürlich auch an der schlechten Unterstützung des verbauten Grafikchipsatzes beim Freerunner, aber trotzdem finde ich, dass man sich noch mehr Gedanken machen muss um das UI. Mit illume haben sie zwar schon einen Fortschritt gemacht, aber es muss weiter gehen.

Bis jetzt habe ich immer noch die Devel Mailingliste mitgelesen, doch damit ist jetzt Schluss. Genung vom Bug-Lesen 😉

Ich wünsche dem Openmoko-Projekt weiterhin alles Gute und bin gespannt, wie die neuen Geräte aussehen werden. Für meinen Teil werde ich aber die ganze distanzierter beobachten und auf den Palm Pre warten.

Nur noch mit Erlaubnis – Originalproduktfotos auf Ebay

Gerade habe ich einen interessanten Artikel auf heise.de gelesen, welcher aussagt, dass laut einem Urteil des brandenburgischen Oberlandesgerichtes keine Originalproduktfotos mehr für Ebay-Auktionen verwedendet werden dürfen. Eigentlich ist das soweit klar, doch ist es natürlich viel bequemer schnell ein Produktfoto beim Hersteller zu suchen und zu verwenden, als selbst ein gutes Foto zu machen. Bilder sagen ja schließlich mehr als 1000 Worte. Da ich z.Z. eh nicht mehr so aktiv bei Ebay dabei bin, betrifft mich es sowieso kaum… 😉

Der eigene Pastebin

Es gibt ja genug Pastebin-Anbieter im Netz, doch natürlich kann man auch seinen eigenen Pastebin aufsetzten. Der Pastebin-Dienst pastebin.com stellt hier ein PHP-Script zur Verfügung, mit welchem man seinen eigenen Pastebin betreiben kann. Das Skript muss entsprechend der eigenen Konfiguration noch angepasst werden. Das Skript kann die Daten entweder in Dateien oder in einer MySQL-Datenbank ablegen.

Quelle: http://seeseekey.net/blog/archives/321-Pastebin-zum-Selbermachen.html

Fernwartung mit NX (II) – Update

Nach einem Tipp in den Kommentaren zu meinem letzen Eintrag habe ich das Script entsprechend angepasst. Jetzt kann man einfach dem Script die benötigten Paramter übergeben und braucht es nicht mehr von Hand anzupassen.

Folgende Parameter müssen dem Script übergeben werden:

  • p – Port des fremden SSH Servers (also nicht der eigene), standardmäßig auf Port 22 gesetzt, optional
  • u – Benutzername
  • h – Host des SSH Servers

Zu finden ist das überarbeitete Script hier.

Zur Anregung habe ich das Script von hier genutzt.

Fernwartung mit NX

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal über den NX Server und die Möglichkeit des SSH Doppeltunnels berichtet. Da ich in letzter Zeit immer wieder mal bei Freunden Hilfestellung in Sachen Ubuntu gegeben habe, habe ich ein kleines Script geschrieben, welches überprüft, ob ein SSH- und ein NX-Server installiert sind und gleich eine Verbindung zu einem vorher konfigurierten Rechner aufbaut. Nun kann man sich einfach mit einer Konsole bzw. einem NX Client verbinden und den nötigen Support erteilen. Dies sieht dann z.B. so aus:

ssh -p 2022 benutzer@localhost

Natürlich kann man sich auch direkt auf den SSH Server des „Hilfesuchenden“ verbinden, doch mit Hilfe eines SSH Doppeltunnels braucht er/sie sich nicht um irgendwelche Porteinstellungen am Router kümmern. Weiterhin kann man damit auch abgeschottete Rechner erreichen,  die die Außenwelt nur über Port 80 oder 443 erreichen (in diesem Fall sollte man den eigenen SSH Server z.B. auf Port 443 laufen lassen).

Hier das Script:

#!/bin/bash
#SSH installiert?
echo "Überprüfe, ob SSH Server installiert ist..."
tester=`dpkg -l | grep openssh-server`
if [[ "$tester" =~ "openssh-server" ]]
then
  echo "SSH Server ist installiert."
else
  echo "SSH Server wird installiert. Wird installiert..."
  sudo apt-get install openssh-server
fi

#NX installiert?
echo "Überprüfe, ob NX Server installiert ist..."
tester=`dpkg -l | grep nxserver`
if [[ "$tester" =~ "nxserver" ]]
then
  echo "NX Server ist installiert."
else
  echo "NX Server wird installiert"
  wget http://64.34.161.181/download/3.3.0/Linux/nxclient_3.3.0-6_i386.deb
  wget http://64.34.161.181/download/3.3.0/Linux/nxnode_3.3.0-12_i386.deb
  wget http://64.34.161.181/download/3.3.0/Linux/FE/nxserver_3.3.0-15_i386.deb
  sudo dpkg -i nxclient_3.3.0-6_i386.deb
  sudo dpkg -i nxnode_3.3.0-12_i386.deb
  sudo dpkg -i nxserver_3.3.0-15_i386.deb
fi

#SSH Tunnel aufbauen
#Port, Benutzer und Rechner anpassen!
ssh -p 123 benutzer@deinRechner -R 2022:localhost:22

Und hier im pastebin.

Dies ist eines meiner ersten Scripte und ich freue mich über Verbesserungsvorschläge.

Blog-Applet für das GNOME-Panel

Gerade eben bin ich hier auf ein Applet gestoßen, mit welchem man schnell und einfach aus GNOME heraus einen Beitrag für seinen Blog verfassen kann.

Das Applet lässt sich über die Paketverwaltung installieren:

sudo apt-get install gnome-blog

Anschließend braucht man es nur noch dem Panel hinzufügen und entsprechend seinen Blog eintragen. Unterstützt werden folgende Blogs:

  • Blogger.com / Blogspot.com
  • Advogato.org
  • Movable Type
  • WordPress
  • LiveJournal.com
  • Pyblosxom
  • Alle anderen Blogs, die die bloggerAPI oder MetaWeblog verwenden

Klickt man auf das Applet im Panel öffnet sich ein einfacher Editor, in welchem man dann seinen Beitrag verfassen kann. Diesen Beitrag habe ich mit diesem Tool gleich einmal verfast. Leider fehlt die Möglichkeit Tags bzw. Kategorien hinzuzufügen.

LaTeX: Tabellen (II) und anderes

Im meinem letzten Beitrag zu diesem Thema habe ich ein paar Sachen aufgeschrieben, welche mir im Umgang mit Tabellen begegnet sind. Heute will ich diese Reihe fortsetzen und nicht nur auf Tabellen eingehen.

Der Tabellenkopf

Ein wesentlicher Bestandteil einer Tabelle ist der Tabellenkopf und dementsprechend trägt er auch zur Übersichtlichkeit der Tabelle bei. In meinem letzten Post  habe ich den Einsatz von \cmidrule kurz vorgstellt, um den Tabellenkopf vom Tabelleninhalt optisch schön abzugrenzen. Wenn man einen langen Spaltentitel hat lohnt es sich diesen umzubrechen. Dies kann man mit der Angabe einer Tabellenbreite in der Tabellendefinition machen:

\begin{tabular}{cp{2cm}c}
...
\end{tabular}

Die zweite Spalte hat dann eine festdefinierte Breite von 2cm, d.h. wenn der Spaltentitel länger als 2cm ist, wird er umgebrochen.

Nun möchte man aber seinen Titel gleichzeitig vielleicht noch fett, zentriert und in einer kleineren Schrift darstellen. Diese ganzen Formatierungen kann man sicher alle mit in die tabular-Umgebung aufnehmen, aber es bietet sich an einen neuen Spaltentyp zu definieren. Das ganze sieht dann z.B. so aus:

\newcolumntype{C}[1]{>{...}p{#1}}

Man legt damit einen neuen Spaltentyp an (mit Namen C) welchem ein Parameter übergeben wird, nämlich p{} für die Spaltenbreite. In die {…} kann man nun seine ganzen Formatierungswünsche packen. Ergebnis:

\newcolumntype{C}[1]{>{\centering\arraybackslash\scriptsize\bfseries}p{#1}}

Mit Hilfe von \multicolumn kann nun der neue Spaltentyp verwendet werden.

\multicolumn{1}{C{2cm}{BlaBla}

Auf diese Art und Weise kann man schnell und einfach neue Typen definieren – für jeden Anwendungszweck.

Das obige Beispiel im Bild:

spaltentyp

Fußnotennummerierung in scrreprt

Ein weiteres Problem auf das ich gestoßen bin, ist, dass die Nummerierung der Fußnoten in scrreprt in jedem \chapter neu anfängt. Um dies zu unterbinden fügt man zu Beginn des Dokumentes folgende Zeile ein:

\counterwithout{footnote}{chapter}

Das war mal wieder eine kurze Zusammenfassung von zwei Sachen, mit welchen ich mich in letzter Zeit beschäftige. Ich freue mich über Anregungen in den Kommentaren. So lange stecke ich ja noch nicht in der Materie drin.

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Zur Zeit findet bei Netbooknews.de ein Gewinnspiel statt, an dem jeder dran teilnehmen kann. Hier eine kleine Übersicht der Preise:

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Wie man sieht, sehen die Preise sehr vielversprechend aus. Teilnahme lohnt sich also. Die genauen Teilnahmebedingungen findet man im entsprechendem Beitrag auf Netbooknews.de!