PSPP – eine freie Alternative zu SPSS

Da ich demnächst mit meiner Examensarbeit anfangen und da vor allem statistische Auswertungen machen werde, benötigt man natürlich ein entsprechendes Programm. Der „Standard“ ist scheinbar SPSS, eine kommerzielle Software mit entsprechendem Preis. Es läuft aber mittlerweile auf den verbreitesten Betriebssystemen (Windows, Mac OS X, Linux). Da ich das Geld für eine Linzenz nicht habe, bin ich mal auf die Suche nach einer Alternative gegangen und dabei auf PSPP gestoßen.

PSPP ist auch in den Paketquellen von Ubuntu, aber es empfiehlt sich die Version von GetDeb zu installieren, da sie verschiedene BugFixes enthält und außerdem einen Menüeintrag erstellt.

Danach kann man PSPP unter Anwendungen → Bildung → GNU PSPP starten. Die graphische Oberfläche ähnelt sehr der von SPSS, sodass keine große Umstellung nötig ist. Auch der Syntax der Dateien ist gleich und somit kompatibel zu SPSS. Da sich PSPP noch in der Entwicklung befindet sind die Auswertungsmöglichkeiten noch relativ begrenzt. Aber auswerten kann man es ja auch mit einer Testversion von SPSS 😉

Eine nervige Sache ist mit in PSPP aufgefallen: Mir ist es nicht gelungen eine Zelle zu löschen?! Weiterhin fragt PSPP vor dem Schließen nicht nach, ob man Änderungen an der Datei speichern möchte.

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5 comments so far

  1. derNarr on

    PSPP habe ich mir noch nicht angeschaut, aber mit R kann man eigentlich alles (ANOVA, ANCOVA, t-test, generalisierte lineare Modelle) machen (solange man nicht vor einer Konsole zurückschreckt).

    http://www.r-project.org/

  2. zefanja on

    Ja…das stimmt. Doch ich hatte nicht die Zeit mich da groß einzuarbeiten. R ist sicher mit einer höheren Einarbeitungszeit verbunden. PSPP ist auch nicht die Alternative, wie ich inzwischen feststellen musste. Es fehlt einfach noch zu viel und es sind so kleine Dinge, die das Arbeiten nicht unbedingt erleichtern.

  3. Shizzo on

    Habe PSPP von der angebenen URL heruntergeladen und das tolle Xubuntu hat es installiert.

    Habe es noch nicht getestet mangels eines Datensatzes, aber es sieht sehr vernuenftig aus und ist fuer durchschnittliche studentische Ansprueche hoffentlich geeignet.

  4. Shizzo on

    Jetzt habe ich mal getestet.

    Ausserd dem befehl freq hat es in der Syntax wirklich NICHTS geschluckt.

    Es geht wirklich kaum etwas ausser die Daten zu oeffnen und einen (ungenuegende)Tabelle zu erstellen.

    Ich muss mir dann wohl SPSS holen und hoffen dass es mit Xfce funzt.

  5. aol on

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